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Tod

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Der Text ist schon „etwas“ älter. Genauer von Anfang des Jahres.
Habe ihn schon länger liegen gehabt, wollte ihn aber jetzt doch teilen.

An sich selbst zu glauben Bedeutet für mich eben auch die „dunklen“ Momente des Lebens zuzulassen und zu aktzeptieren.

Heute ist Oma gestorben.
Damit bin ich den ersten Tag in meinem Leben komplett ohne Oma´s oder Opa´s. Ich habe die Nachricht erfahren, als ich mit der Firma gerade bei einem Kunden war.

Beim Mittag essen.
Nur nichts anmerken lassen.
Keine Emotion dazu zeigen, nicht darüber reden müssen.
Auf dem Weg Heim vom Kunden erst mal Telefonieren. Den Kopf nicht zur Ruhe kommen lassen. Die Ruhe ist der Feind. Bei dem Telefonat mit meiner kleinen Schwester kam das Thema auf, dass mir gerade bewusst wird, dass ich keine Großeltern mehr habe. Trauer und Tränen steigen in mir auf. Ich erlaube mir nicht diese auszuleben.

Ich fahre gerade und muss auf den Verkehr aufpassen…
Auf dem Weg Heim gehe ich einkaufen. Alkohol und Süßigkeiten. Auch daheim hoffe ich auf Ablenkung. Ich habe Angst davor zur Ruhe zu kommen. Dort warten Gefühle auf mich.

Ich bin momentan damit beschäftigt mein Verliebtsein in ein Mädchen zu überwinden und das alleine sein (gegen meinen Willen) zu akzeptieren.

Dieser Schlag durch den Verlust meiner Oma trifft mich dabei umso mehr. Ich laufe davon und weiß es. Ich will nicht laufen, weiß, dass es dumm ist. Und renne los. So oft denke ich, ich habe für alles ewig viel Zeit.

Heute ist wieder einer der (glücklicherweise) seltenen Tage wo ich merke.

!!! NEIN !!!

Zeit geht vorüber. Für jeden. Egal was ich vorhabe. Die Zeit dafür ist begrenzt. Tu es oder lass es sein. Renn oder nicht. Die Zeit geht trotzdem weiter.
Will ich Sie „verschwenden“ oder will ich Sie nutzen.
Tick, Tock, …. Tick, Tock, …
Musik Laut, Kopf aus, ich will nicht sehen, was vor mir steht…

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