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Sport

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Heute geht es wieder um ein mir sehr wichtiges Thema.

Als ich noch in der Hauptschule war, war ich eigentlich immer der Außenseiter. Zu Beginn vielleicht noch selbst verschuldet, habe ich mich später dann unbewusst immer mehr in diese Rolle hineingelebt und Sie auch irgendwie verteidigt. Damals hätte ich das mit Sicherheit abgestritten, aber so im Nachhinein ist man eben oftmals schlauer. 😉

Unter anderem durch diesen Umstand ließ mein Selbstvertrauen sehr zu wünschen übrig. So wirklich geändert hat sich das ganze erst, als ich angefangen habe ins Fitness Studio zu gehen. Dadurch steigerte sich langsam mein Selbstvertrauen. Nicht viel, aber immerhin.

Bis ich dann von Bayern nach Baden-Württemberg gezogen bin, habe ich mehrere Sportarten parallel betrieben. War in Vereinen Mitglied und hatte Spaß daran so aktiv zu sein.

Durch den Umzug hatte sich dann einiges geändert. Von jetzt auf gleich machte ich keinen Sport mehr. Dadurch, dass ich selber kochen musste – und viel zu viel kochte – nahm ich schnell zu. So war ich innerhalb eines Jahres von 72KG auf ~90KG gekommen.

Das war der Zeitpunkt, wo ich wieder anfing Sport zu machen und das allererste Mal in meinem Leben über Diät oder insgesamt eine Ernährungsumstellung nachgedacht habe. Ich konnte mein Gewicht wieder etwas reduzieren, aber auf meine alten Werte bin ich nie zurückgekommen.

Seitdem habe ich mir vorgenommen, dass ich einmal in meinem Leben ein Sixpack haben möchte. Immer wieder habe ich Anläufe genommen, aber die waren allesamt sehr halbherzig.

So viel zur „Vorgeschichte“.

Am 15.04.19 kamen zwei Arbeitskollegen auf die Idee, weil Sie es an dem Tag nicht mehr ins Gym schaffen würden, einfach am nächsten Tag vor der Arbeit ins Gym zu gehen.

Die Idee habe ich gehört und fand Sie cool.

Abends dachte ich noch ein wenig über das Thema nach und hatte einen Entschluss für mich gefasst.

Ab dem 16.04 würde ich – und bin ich – jeden Tag ins Gym gehen. Pro Monat sind bis zu 5 „Ausfälle“ okay, mehr nicht. Die Menge des Trainings ist anfangs egal, erst mal ins regelmäßige Training kommen. Nach einiger Zeit sollte es dann einen Plan geben und ich wollte gezielter Trainieren. Im Laufe des Jahres würde auch die Ernährung angepasst und mein Konsumverhalten von Softdrinks etc. angepasst werden. Ziel ist ein letzter Angriff auf das Thema Sixpack. Wenn nach einem Jahr kein Ergebnis da ist, darf ich abbrechen. Aber bis dahin ist durchhalten angesagt.

Aktuell schreiben wir den 23.06.19. Es sind 68 Tage vergangen und ich habe dabei insgesamt 8 Tage Training ausfallen lassen. Es gab 3 weiter Tage, wo ich nicht im Gym war. Hier war ich nicht in meinem Wohnort und hatte daher kein Zugriff auf ein Gym. Dafür habe ich daheim ein Heimtraining absolviert, das auch gut anstrengend war.

Außerdem bin ich gerade dabei meine Ernährung Schrittweise umzustellen. Ich habe angefangen nahezu täglich Salat zu essen. Zudem koche ich in letzter Zeit öfter „richtiges“ essen und probiere neue Gerichte aus. Hierzu lasse ich mir von „HelloFresh“ Essensboxen zukommen und probiere die Gerichte aus. Okay, bisher auch erst eine Box, aber dafür war ich von 2 der 3 Gerichte echt begeistert. Das dritte war „nur“ ok für mich 😀

Zu guter letzte bin ich auch schon dabei meinen Getränkekonsum von Cola Zero zu reduzieren. Schrittweise und langsam aber immerhin.

Was für ein Training mache ich?

Aktuell gibt es mehrere Dinge, die ich mache.

Wenn ich ins Fitness Studio gehe, trainiere ich das Starting Strength Programm in leicht abgewandelter Form. Das bedeutet, ich habe zwei Trainingstage die folgendes vorsehen:

Tag A:

  • Kniebeugen 3×5
  • Bankdrücken 3×5
  • Kreuzheben 3×5

Tag B:

  • Kniebeugen 3×5
  • Schulterdrücken 3×5
  • Rudern mit der Langhantel 3×5

persönlich habe ich noch ein paar kleinere Übungen ergänzt, die ich nach Laune und vorhandener „Restkraft“ noch hinzufüge. Allerdings ist das oben mein Standard.

Zusätzlich mache ich Abends seit kurzen noch mein Liegestützen Programm. Das hatte ich schon oft angefangen, soll aber jetzt auch konsequent bis zum Ende (100 Liegestützen am Stück) durchgezogen werden. Dazu habe ich eine App (100 Liegestütze) welche mich auf dem Weg unterstützt. Ob die gut oder schlecht geplant ist, kann ich nicht sagen, ich mag Sie und nutze Sie gerne.

Außerdem gehe ich in letzter Zeit immer wieder zum Joggen. Mein aktuelles Ziel sind 5KM in weniger als 30 Minuten. Ein gut machbares Ziel, aber noch bin ich ein wenig davon entfernt. Gerade, weil ich noch nicht so viel Strecke auf einmal laufe. Aber auch hier gehe ich Schritt für Schritt voran.

Motivation oder „Warum mache ich das alles“?

Meine Hauptmotivation sind ein paar Personen aus meiner Familie. Diese sind „leicht“ Übergewichtig, kämpfen regelmäßig mit gesundheitlichen Problemen und sind oft am Schimpfen, dass es Ihnen nicht gut geht. Aber etwas an ihrem Lebensstil möchten Sie auch nicht.

Für mich ist es absolut abschreckend. Ich möchte nie in meinem Leben so aussehen oder mich gehen lassen. Daher ist es für mich enorm wichtig, zumindest einen Gewissen Körperumfang nicht zu überschreiten.

Das zweite Motiv, welches auch sehr viel Bedeutung für mich hat, ist mein Ziel einmal in meinem Leben ein Sixpack zu haben. Ich finde, es sieht einfach extrem gut aus, wenn Männer einen definierten Oberkörper haben. Es muss dabei nicht zwingend ein Sixpack sein, das aussieht wie aus Stein gemeißelt. Aber dennoch soll es deutlich sichtbar sein.

Zu guter Letzt möchte ich mich auch Gesund ernähren. Ich lebe gerne und möchte das möglichst lange und ohne Beschwerden mache. Daher versuche ich das schon jetzt so gut ich kann zu unterstützen.

Mal sehen wie sich das alles entwickelt.

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