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Meditation

Hallo ihr lieben,
heute soll es über das Thema Meditation gehen. Was Meditation für mich bedeutet, wie viel Zeit ich darin „investiere“ und warum ich es mache.

Was ist Meditation?

Ganz wichtig, ich schreibe hier über meine extrem subjektive Sichtweise über das Thema. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich die einzig richtige Sichtweise zu dem Thema habe.
Im Gegenteil, ich möchte nicht ausschließen, dass es viele da draußen gibt, die mir sagen würden, dass ich „falsch“ meditiere.

Für mich gibt es Meditation in verschiedenen Formen, daher hier eine kurze Übersicht welche Arten es gibt und was ich dazu denke:

Sport „Meditation“

Diese Kategorie der Meditation zähle ich nicht zu meinem täglichen „Meditation Kontingent“ dazu. Trotzdem ist Sie sehr wichtig für mich. Im Sport Konzentriere ich mich ganz auf die Bewegung. Nutze ich die richtigen Muskeln für eine Bewegung. Habe ich die richtige Körperhaltung. Schaffe ich vielleicht noch mehr Gewicht oder ist es gerade hart an der Grenze.

Durch all diese Überlegungen verschwinden alle anderen Gedanken automatisch aus meinem Kopf. Es gibt keine Vergangenheit oder Zukunft in diesem Moment. Es gibt nur genau diesen Moment. Nach dem Sport bin ich natürlicherweise sehr erschöpft, aber eben auch sehr zufrieden. Und ich bin fest davon überzeugt, dass dieses „nicht denken“ einen großen Anteil daran hat.

Geführte Meditationen

Geführte Meditationen, wo mir sozusagen „voraus meditiert“ wird, mache ich sehr selten.
Einerseits, weil ich dadurch von außen abgelenkt bin, zum anderen, weil mir die meisten geführten Meditationen zu lang sind.
Vereinzelt mache ich Sie dann aber doch.

Warum?

Ganz einfach, so kann ich mich auch mal längere Zeit in die Meditation versenken. Werde komplett von meinen eigenen Gedanken abgelenkt und bekomme manchmal auch neue Ideen, worauf ich bei einer Meditation achten könnte.

„Mich beschäftigt etwas“ – Meditation

Es gibt immer wieder Tage, wo eine für mich große Frage im Raum steht. Im normalen Tagesgeschehen habe ich oft nicht die nötige Ruhe für die „großen“ Fragen.
Dann nutze ich gerne eine Meditation um mich exklusiv mit dieser Frage auseinander zu setzen. Dann gibt es für x Minuten nur noch mich und diese eine Frage.
Nicht immer komme ich dabei zu einer Antwort, aber häufig eben doch. Zumindest komme ich so fast immer der Antwort etwas näher. (Kann ich sehr empfehlen, man muss es auch nicht Meditation nennen 😉 )

„Innere stille“ – Meditation

Hierbei geht es für mich einfach nur darum, in Ruhe zu sitzen. Mich auf meinen Atem zu konzentrieren und die Gedanken an mir vorbeiziehen zu lassen. Natürlich kommen dabei Gedanken auf, aber das ist nicht schlimm. Einfach den Stress des Tages von mir abfallen lassen und zur Ruhe zu kommen. Dies ist die Meditation die ich am häufigsten Praktiziere.

Der Zeit Invest

In den meisten Fällen ist es relativ wenig Zeit. In meinen Tagesablauf passt es einfach nicht hinein, dass ich jeden Tag für eine Stunde meditiere. Außerdem kommt hinzu, dass ich dazu auch oft nicht ruhig genug wäre. 😀

Ich versuche eine Zeit von 5-15 Minuten pro Tag zu schaffen. 5 Minuten ist für mich das Minimum. Einfach, dass genug Zeit ist, um etwas zur Ruhe zu kommen.
Maximal 15, da dies die Zeit ist, die ich jeden Tag gut unterbringen kann.
Wenn ich längere Zeit nicht meditiert habe, steigere ich mich wieder ganz langsam von 5 auf 15 Minuten (jede Woche 2 Minuten mehr).

Ein- bis zweimal im Monat versuche ich die aktuelle Zeit x 3 zu nehmen und dann entsprechend lange zu meditieren. Das schafft noch mal deutlich mehr ruhe in den Alltag hineinzubringen. Und 1-2/Monat ist das für mich machbar.

Warum meditiere ich?

Ich habe es schon im Text anklingen lassen. Mir persönlich hilft es enorm damit zur Ruhe zu kommen. Den Tag ausklingen zu lassen und entspannter einzuschlafen. Ich habe es auch immer wieder durch verschiedene „Schlaf-Tracker“ gesehen. Wenn ich vor dem Schlafen gehen meditiere, ist die Nacht deutlich ruhiger und erholsamer als, wenn ich nicht meditiert habe.

Zudem bringt mir die Meditation mehr ruhe und Gelassenheit in den Alltag. Ich kann mich ein wenig besser Konzentrieren und mir fallen ein paar mehr Details auf, als wenn ich nicht meditiere.

Ob das ganze nur „Placebo“ ist oder wirklich so ist, kann ich nicht sagen. Es soll Studien geben (ich kann keine konkrete Verlinken, daher sage ich, „es soll“) die das belegen.
Für mich ist es subjektiv fühlbar, das reicht mir.

Hast du schon mal Meditation ausprobiert? Wenn ja welche Art Meditation und hat es sich für dich gelohnt?

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